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Der Bär
Groteske in einem Aufzug

written by "Flachs-Fokschaneanu, Luise"
... Gemahl oder Ihr Bräutigam zu sein, und bitte Sie daher, keine Szenen! (Er setzt sich.) Ich vertrage das nicht. Frau Popow (schwer atmend vor Zorn). Sie setzen sich? Smirnow. Ich sitze bereits. Frau Popow. Ich bitte, gehen Sie! Smirnow. Geben Sie das Geld! (Beiseite.) Ach, wie böse ich bin, wie böse! Frau Popow. Ich wünsche nicht, mit unverschämten Menschen zu sprechen. Hinaus! (Pause.) Sie gehen nicht? Nein? Smirnow. Nein. Frau Popow. Nein? Smirnow. Nein. Frau Popow. Gut… (Sie klingelt.) Neunter Auftritt. Die Vorigen. Luka. Frau Popow. Luka, führe diesen Herrn hinaus! Luka (geht auf Smirnow zu). Mein Herr, gehen Sie doch, wenn man Ihnen befiehlt. Was wollen Sie hier… Smirnow (aufspringend). Halt das Maul! Mit wem sprichst du? Ich zermalme dich zu Brei! Luka (faßt sich nach dem Herz). Gerechter Gott! (Er fällt in einen Stuhl.) Ach, mir ist schlecht, ich habe keinen Atem! Frau Popow. Wo ist Dascha? (Ruft.) Dascha! Pelageja! Dascha! (Sie klingelt.) Luka. Ach, alle sind Beeren suchen gegangen… Keiner ist zu Hause! Mir ist schlecht! Wasser! Frau Popow (zu Smirnow). Scheren Sie sich! Fort! Smirnow. Wollen Sie nicht etwas höflicher sein? Frau Popow (die Fäuste ballend und mit den Füßen stampfend). Sie sind ein Grobian! Ein grober Bär! Ein Ungeheuer! Smirnow. Was, wa–as haben Sie gesagt? Frau Popow. Ich habe gesagt, daß Sie ein Bär, ein Ungeheuer sind! Smirnow (nähert sich ihr mit raschen Schritten). Aber erlauben Sie mir, welches Recht haben Sie, mich zu beleidigen? Frau Popow. Ja, ich beleidige Sie. Was ist denn dabei? Sie glauben, daß ich mich vor Ihnen fürchte? Smirnow. Und Sie glauben wohl, als poetisches Geschöpf haben Sie ein Recht, ungestraft zu beleidigen? Ich fordere Sie!… Da haben Sie es… Luka. Barmherziger Gott! Wasser! Smi...

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